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Infos zur Ausbildung

Die Erzieherausbildung ist - wie die Ausbildung für Berufe des Gesundheitswesens - eine schulische Ausbildung.

 

Voraussetzungen

 

Vor Aufnahme einer Erzieherausbildung muss man besondere Voraussetzungen erfüllen. Man muss mindestens einen mittleren Schulabschluss haben (z.B. Realschule).

 

Zusätzlich entweder

 

a) eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen, pädagogischen, pflegerischen oder rehabilitativen Beruf mit einer Regelausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren oder

 

b) eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf und ein erfolgreich abgeschlossenes einjähriges sozialpädagogisches Seminar (SPS) oder

 

c) ein zweijähriges erfolgreich abgeschlossenes SPS oder

 

d) eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens vier Jahren.

 



Umfang und Struktur

 

Zwei Jahre Vollzeitunterricht in den zentralen Hauptfächern Pädagogik / Psychologie und Heilpädagogik, neben anderen Hauptfächern wie Englisch / Deutsch / Recht und Literaturpädagogik kann die Auszubildende oder der Auszubildende praxisbegleitende Fächer wie „Übungen” zu verschiedenen Themenbereichen aus Krippe, Kindergarten oder Hort wählen.

 

Die Fachakademie dauert zwei Jahre, daran schließt sich ein einjähriges Praktikum an.

Die AWO betreibt eine eigene Fachakademie für ErzieherInnen in München. Die Fachakademie für Sozialpädagogik finden Sie München-Aubing, in der Industriestraße 31.

Weitere Infos unter Fachakademie für Sozialpädagogik der HWA

 

  

Inhalte der Ausbildung

 

Neben Schulfächern wie Deutsch und Englisch wird die Ausbildung in Lernfelder gegliedert. Diese orientieren sich an den praktischen Aufgaben des Berufs wie Planen, Durchführen und Reflektieren von Bildungsangeboten, Diagnose der Entwicklung und individueller Förderung eines Kindes, Zusammenarbeit mit Eltern. Wie bei allen Berufen, in denen es auf eine besonders intensive Beziehung zu Menschen ankommt, hat die eigene Persönlichkeit sehr große Bedeutung. Das beginnt mit der Frage nach der eigenen Kindheit, den Motiven für die Berufswahl und bezieht auch das Verhältnis zu Kindern mit ein.

 



Wie finanziere ich meine Ausbildung?

 

Ein Auszubildender bekommt eine Ausbildungsvergütung. Für die Ausbildungszeit als Erzieherin oder Erzieher gibt es mehrere Möglichkeiten der Finanzierung:

 

Wenn man bereits vor Beginn der Fachakademie ein Vorpraktikum machen muss, zahlt die AWO als Arbeitgeber dafür eine Vergütung. Während der Ausbildung an der Fachakademie gibt es eine staatliche Förderung in Form von BAföG.

 

Für das Praktikum, das man im Anschluss an die Fachakademie ableisten muss, gibt es eine tarifvertraglich geregelte Vergütung. Tarifvertraglich geregelt sind auch die Arbeitszeit und der Urlaub.

 

Andere Praktika im Verlauf der Fachschulzeit werden nicht vergütet. 

 

 

Weitere Infos

 

www.bafoeg-aktuell.de

„Meister-BAföG“ ? Das neue Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)

Fachakademie für Sozialpädagogik der HWA